Als Graf Vincent van der Heyden-Belderbusch in 1787 seinen französischen Garten eröffnete, konnte er nicht erahnen, dass gut zwei Jahrhunderte später sein Garten wieder vollständig zu Ehren gebracht werden sollte. Bis vor ein paar Jahren war von seinem Lustgarten nichts mehr zu sehen. Der Garten von einst hatte sich im Laufe der Jahrhunderte in ein Weideland verändert. Die Reste zweier Eingangssäulen waren die einzig sichtbaren Spuren aus der hochberühmten Vergangenheit.
Anhand von Ausgrabungen und Untersuchungen wurde der Rokokogarten exakt nachgebildet. Alte Spalierobstsorten, Rosen und Lavendel, bilden zusammen mit dem Buchsbaum die authentische Bepflanzung und bestimmen die Gartenstruktur. Der Garten ist öffentlich zugänglich und als Hochzeitskulisse sehr beliebt. Dieser Ort lädt zum Träumen in der Abendsonne oder beim plätschernden Springbrunnen ein.





